1930 – Kindheit und Jugend von Johann Hobl

1930-OpaKindheit

Schon die Eltern von Johann Hobl (Vater von Herbert Hobl), besaßen einen kleinen Bauernhof mit Kühen, Schweinen, Hühnern und später auch Pferden. Die Familie lebte von allem das die Landwirtschaft abwarf: Milch, Rahm und Butter von den Kühen, zwei Mal im Jahr wurde ein Schwein geschlachtet und auf den Feldern wurden Feldfrüchte wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Kartoffeln und Rüben angebaut. Johann und seine Schwester waren tüchtige Helfer für ihre Eltern.

1945-50 – Nach dem Krieg

1950-Nachkriegszeit

Nach seiner Rückkehr von der Wehrmacht, war Johann für die zwei neu erworbenen Pferde verantwortlich. Auch den benachbarten Kleinlandwirtschafsbetrieben wurde geholfen. Viele Städter fuhren damals auf‘s Land um frische Lebensmittel zu ergattern. Zu dieser Zeit kamen auch Kunstdünger und Spritzmittel auf dem Markt, die die Ernteerträge um vieles steigen ließen. Schon damals war der Welser Wochenmarkt eine gute Einnahmequelle und der Speck der Hobl-Schweine auch damals schon begehrt.

1950er – Schritt in die Moderne

1955-Moderne

1954 erwarben Johann und sein Vater, Franz, ihren ersten Traktor, 10PS 2 Takt der Firma Holder. So konnten die Pferde weggegeben werden und die Arbeit wurde um ein vielfaches erleichtert. Auch Pflug und Mähwerk wurden dazugekauft, Egge und Sähmaschine selbstgebastelt. Auch die Fahrt zum Wochenmarkt wurde nun einfacher und ertragreicher. 1956 verstarb Franz und Johann übernahm den Hof.

1960-70 – Vom Rind zum Schwein

1960-Schweinehaltung

Da die Kühe sehr viel Arbeit und wenig Ertrag bedeuteten, entschloss Johann den Schritt zu einer reinen Schweinemast. Damals lebten die Schweine noch in Ställen mit Spaltenboden und Schwemmentmistung.Auch der Anbau wurde geändert, anstatt der Futterkartoffeln wurde nun Mais angebaut und als Futtermittel für die Schweine verwendet. Gemeinsam mit seinem Sohn Herbert baute Johann den Schweinestall ein letztes Mal um bevor er 1988 den Hof an Herbert übergab.

1980-90 – Die Familie wächst

1990-Familie

Ab 1994 gehörte auch Karin Hobl offiziell zum Hobl Hof. Sie brachte frischen Wind in das Familienunternehmen. Unter anderem wurden Verarbeitungsräume und Verkaufsraum eingerichtet und die Produktion ging nun schneller vonstatten. Auch der Kindersegen blieb nicht aus. Die drei Töchter und der jüngste Sohn helfen heute bereits fleißig am Hof mit. Somit kann der Hof auch weiterhin hauptsächlich von Familie Hobl bewirtschaftet werden.

2000 – Umstellung auf Freilandhaltung

2000-Freilandhaltung

Inspiriert von einem Freilandbetrieb, beschlossen Karin und Herbert dies auch auf ihrem Hof umzusetzen. Dies begann mit einer 2-3 jährigen Probezeit direkt am Hof. Schon damals fiel auch den Kunden der besondere Geschmack des Fleisches auf. Zu Beginn (und manchmal auch jetzt noch) kamen die Schweine oft aus dem Gehege aus, was viel Arbeit und Zeit kostete. Doch mit der Zeit erlangte Familie Hobl immer mehr Erfahrung und die Freilandhaltung etablierte sich am Hobl Hof.

2004 – Grüne Idee

2004-GrueneIdee

Um als Ergänzung zum Fleisch ein besonders hochwertiges Produkt anbieten zu können, begann Karin mit der Produktion von Sprossen/ Keimlingen. Zuerst in kleiner Menge in der Küche produziert, gibt es nun schon neben den reinen, hochwertigen Keimlingen auch die beliebten Sprossenlaibchen und das besonders gesunde und verträgliche Dinkelsprossenbrot. Mehr Informationen zu unseren vegetarischen Produkten, finden Sie auf www.sprossenhof.at!

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Fun Fact!

Auch Schweine können einen Sonnenbrand bekommen. Deshalb suhlen sie sich vor allem im Sommer ausgiebig im Schlamm, das ist ihre natürliche Sonnencreme. Bis unsere ersten Freilandschweine das herausfanden, waren sie schon leuchtend rot!

Achtung Baustelle!

Unsere Schweinderl bekommen ein neues Zuhause! Da das Areal dasselbe bleibt, können wir während der Bauarbeiten keine Schweine unterbringen. Um Euch trotzdem Leckeres aus unserer Produktion anbieten zu können, verarbeiten wir Schweinefleisch vom Freilandbetrieb Stadlmayr aus Gallspach und von Sonnberg Biofleisch aus Unterweißenbach.

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Dank der vielen Bewegung und der abwechslungsreichen Ernährung, hat das Fleisch einen Geschmack, der sich deutlich von dem der Schweine aus Stahllhaltung unterscheidet. Auch die Verarbeitung der Schweine trägt zu diesem einzigartig guten Geschmack bei. Schon seit Jahren verwenden wir nur noch handgeerntets Meersalz von KHOYSAN und verzichten auf Pökelsalz. Des weiteren verwenden wir verschiedenste, natürliche Gewürze, wie Majoran, Pfeffer, Kümmel, Koriander und vieles mehr.

Wir stellen jede Woche frisch eine große Bandbreite an Produktsorten her und garantieren, dass jedes bei uns verarbeitete Schwein ein Hobl-Hof Freilandschwein ist! Eine Auflistung unseres Sortiments finden Sie auf der Produktseite.

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Adresse

Familie Hobl
Dorfstraße 1
4600 Schleißheim
Österreich

Zum Sprossen Hof

ÖFFNUNGSZEITEN

Hofladen:
Jeden Freitag von 10-18 Uhr

Welser Wochenmarkt:
Jeden Samstag von 6-12 Uhr

Bei Fragen kannst du uns gerne kontaktieren: